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Institut für Produktionserhaltung e.V. zu Gast bei SIPLACE
Globalisierung schließt den Mensch nicht aus

Zum zweiten Mal konnte das SIPLACE Team der ASM Assembly Systems ca. 30 Mitglieder des Instituts für Produktionserhaltung e.V. zur Vortrags-Veranstaltung „Schlank in der Entwicklung" in München begrüßen. Fokusthemen waren „Tools und Techniken für eine schlanke Entwicklung" und „die Einflussgröße Mensch im Unternehmen". Darüber referierten SIPLACE Entwicklungsleiter Josef Ernst, Rainer Eidloth, Program Speed Leiter bei Schaeffler Technologies, Dr.-Ing. habil. Franz Otto Vogel und der Entwicklungsberater Michael Rein. Besonderes Gewicht legten alle Redner insbesondere auf eine der Maximen des Vereins: Mit innovativem Wertschöpfungsmanagement, das den Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt, werden auch in Zukunft Produktionsstandorte in Deutschland und Europa erhalten und neue geschaffen.
SIPLACE COO Günter Schindler begrüßte die Teilnehmer von infpro e.V. zur Vortragsrunde „Tools und Techniken für eine schlanke Entwicklung" im SIPLACE Hauptquartier in München.
 
Gutes Beispiel: das SIPLACE Team selbst. „SIPLACE ist in vielerlei Hinsicht vielleicht noch eine positive Ausnahme", befand Günter Schindler. „Wir zeigen mit unserem Beispiel, dass Globalisierung und „German Engineering" in der Wirtschaft genauso gut zusammen funktionieren können, wie Effizienz und Menschlichkeit im Unternehmen."
 
Der Verein infpro e.V. hat sich der Erhaltung, Fortentwicklung und Förderung von Produktion und Entwicklung an Standorten der Europäischen Union mit hohem Lohnniveau verschrieben. Das SIPLACE Team, das seit einem Jahr ein Teil des ASM-Konzerns mit Hauptsitz in Singapur ist, befindet sich in dieser Hinsicht in einer besonderen Position: „Als Geschäftsbereich von ASMPT sind wir mittlerweile gewissermaßen asiatisch und noch globaler als ehedem. Wir hatten uns deshalb bei der Übernahme auf viele Veränderungen eingestellt", erinnert sich SIPLACE COO Günter Schindler bei der Begrüßung der Runde. „Heute freuen wir uns über die hervorragende Zusammenarbeit, in der wir mit Anerkennung und gegenseitigem Respekt sowohl unsere Stärken des „German Engineering" in Entwicklung und Fertigung als auch die Vorzüge asiatischer Flexibilität und Effizienz in neuen Projekten beweisen können. Weiterer wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Integration und überaus wichtig für den Unternehmenserfolg war und ist die Wertschätzung unserer Mitarbeiter, ein Faktor, der für ASMPT und für das SIPLACE Team einen ebenso hohen Stellwert hat." Für SIPLACE ist es also wichtig, durch dieses positive Beispiel ein neues Denken anzuregen. „Unsere Kollegen in Singapur wollen die Stärken und die Kultur des Standorts München unbedingt behalten. Das erfolgreiche Jahr 2011 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", betonte Schindler.
 
Platz für Individuelles schaffen
Den menschlichen Aspekt in der Wirtschaft erwähnten auch die Redner in ihren Vorträgen immer wieder. In Zeiten der radikalen Globalisierung sei die Situation des einzelnen Mitarbeiters besonders schwierig und komplex, erklärte zum Beispiel Michael Rein. Wer also erfolgreich sein möchte, muss die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und die Globalisierung zusammenbringen, auch in der Produktion: „Konstruktion und Produktion müssen an einem Strang ziehen", bestätigte Dr. Franz Otto Vogel. Rainer Eidloth, Program Speed Leiter bei Schaeffler Technologies, machte in seinem Vortrag zudem deutlich, wie wichtig eine harmonisierte IT-Landschaft für einen schlanken Entwicklungsprozess ist. Josef Ernst, SIPLACE Entwicklungsleiter, zeigte anschließend am Beispiel von ASM Assembly Systems, wie Kompetenzen im PLM-Prozess zielgerichtet und effizient eingesetzt werden können.
 
Eine lebendige Fertigung
Ein gutes Beispiel für eine durchdacht umgesetzte, effiziente Produktion stellt die SIPLACE Fertigung dar. Bei einer Führung durch die „schlanke Produktion" zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt. Einige der Besucher, die bereits vor zwei Jahren im Werk waren, bestätigten, dass die Fertigung lebt: viel hat das SIPLACE Team in diesem Zeitraum verändert und verbessert. Aber auch die übrigen Teilnehmer waren von der schlanken Fertigung überzeugt, in der die Mitarbeiter selbstverantwortlich handeln. Das Konzept zeigt, wie wichtig eine enge räumliche Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Fertigung ist. Es hat sich sehr erfolgreich in den Alltag übertragen lassen und wird von jedem einzelnen Mitarbeiter gelebt.
 
 
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