Visionsysteme sind hochspezialisierte Messeinheiten. Sie verfügen über spezielle Bauformen, Optiken, Sensoren und Auswertealgorithmen. Führende Hersteller wie SIPLACE verfügen daher über eigenes Vision Know-how und entsprechende Spezialistenteams in Entwicklung und Support, um Kameratechnik, Beleuchtung, Signalübertragung und Bildverarbeitung optimal aufeinander abstimmen zu können.
Hohe Auflösung pro Bauelement
Bei der Bauteilprüfung kommt es darauf an, dass jedes Bauteil mit maximaler Auflösung (Pixelanzahl) aufgenommen wird. Leistungsfähige Systeme nehmen daher für jedes Bauelement ein Bild auf
(= maximale Auflösung und optimale Fokussierung).
Noch immer arbeiten viele Visionsysteme mit dem Backlight-Verfahren, das lediglich die Konturen sichtbar macht und Bauteilmerkmale innerhalb des Umrisses weitgehend unberücksichtigt lassen muss. Bauteiltypen wie BGAs oder PLCCs benötigen für eine exakte Prüfung Front Light Systeme (Auflicht). Damit gehen alle der Kamera zugewandten Bauteilstrukturen in die Prüfung ein. Weitere Verbesserungen lassen sich über einstellbare Beleuchtungsebenen erzielen.
Algorithmen, die in Visionsystemen zum Einsatz kommen, müssen extrem robust, genau und schnell sein. Nur so ist sicher gestellt, dass die Bauteilprüfung nicht zu Lasten der Bestückgeschwindigkeit geht.
Vision Teaching und Vision Dumps
Über spezielle Teaching-Einheiten werden Kameras, Beleuchtungssysteme und Algorithmen binnen Sekunden und abseits der produktiven Linien auf neue Bauteile angepasst. Produktneueinführungen (NPI) lassen sich so binnen kürzester Zeit und extrem zuverlässig umsetzen. Auch die Analyse von Abwürfen wird heute unterstützt: Nach einstellbaren Parametern (beispielsweise: Abwürfe) werden Bilder von Bauteilen gespeichert und stehen damit der Qualitätssicherung für Analysen zur Verfügung.
Das digitale SIPLACE Visionsystem erfüllt all diese Qualitätsmerkmale mit Bravour.